über den Künstler

Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mit der Malerei. Lange und immer wieder male ich den Akt um Bewegung und die Figur zu studieren.

Fotografien oder schnelle Skizzen sind das künstlerische Verfahren um Alltagssituationen festzuhalten. Dies geschieht spontan und ohne bewusste Auswahl. So sammle ich intuitiv Augenblicke und Situationen aus der Welt, in der ich lebe.

Daraus entstehen meine „Snap Shots Paintings“ oder Aquarelle. Spontan und Lebendig ist mir bei meinen Bildern sehr wichtig. Ich male die Motive immer wieder, vermeide lange Überarbeitungen und lange Malprozesse um das spontane zu erhalten.

Franz  Kafka beschrieb die Tätigkeit des Fotografieren wie folgt: „Die Fotografie fesselt den Blick an der Oberfläche eines Gegenstandes. Damit vernebelt sie gewöhnlich das verborgene Wesen, das wie ein Licht- und Schattenhauch durch die Züge und Formen der Dinge hindurch schimmert.

Es ist der feine, jedoch zugleich riesige Unterschied zwischen dem schnellen Auslösen der Kamera, und dem meditativen, sorgfältig geplanten Umgang mit Farbe und Malgrund, von dem ich künstlerisch fasziniert und gefesselt bin. Ich suche nicht das Besondere sondern entdecke durch dieses Vorgehen im Alltägliche das Spezielle. Die Snap Shots werden in einem Arbeitsgang durch gemalt. So entstehen Bilder eines längst vergangenen kurzen Augenblicks, ein gemalter Ausschnitt, eine Dokumentation, deren „Vorbild“ ehemals ein Foto oder eine Skizze war. Ich verzichtet in diesem Kontext auch auf die Darstellung von Details um die Spontaneität zu erhalten. Wichtig sind mir die Protagonisten, die Passanten, die Menschen die auf den Ölbildern zu sehen sind. Es sind beschäftigte Wesen, sie vollziehen alltäglich vorkommende Handlungsabläufe. Sie sind zufällig und zugleich natürlich.

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