über mich

Fotografien oder schnelle Skizzen sind das künstlerische Verfahren um Alltagssituationen festzuhalten. So sammle ich intuitiv Augenblicke und Situationen aus der Welt, in der ich lebe,  „Snap Shots“ eben.  Dies geschieht spontan und ohne bewusste Auswahl.

Franz  Kafka beschrieb die Tätigkeit des Fotografieren

wie folgt: „Die Fotografie fesselt den Blick an der Oberfläche

eines Gegenstandes. Damit vernebelt sie gewöhnlich das

verborgene Wesen, das wie ein Licht- und Schattenhauch

durch die Züge und Formen der Dinge hindurch schimmert.

Es ist der feine, jedoch zugleich riesige Unterschied zwischen dem schnellen Auslösen der Kamera, und dem meditativen, sorgfältig geplanten Umgang mit Farbe und Malgrund, von dem ich künstlerisch fasziniert und gefesselt bin. Ich suche nicht das Besondere sondern entdecke durch dieses Vorgehen im Alltägliche das Spezielle.  Ich übertrage die Motive auf  MDF Platten, die Snap Shots werden in einem Arbeitsgang durch gemalt. So entstehen angehaltene Zeitfenster eines längst vergangenen kurzen Augenblicks, ein gemalter Ausschnitt, eine Dokumentation der Moment- Zeit, deren „Vorbild“ ehemals ein Foto oder eine Skizze war. Ich verzichtet in diesem Kontext auch auf die Darstellung von Gesichtszügen und zu vielen Details. Wichtig sind mir die Protagonisten, die Passanten, die Menschen die auf den Ölbildern zu sehen sind. Es sind beschäftigte Wesen, die ständig die gleichen Aktivitäten wiederholen. Sie vollziehen alltäglich vorkommende Handlungsabläufe. Sie sind zufällig und zugleich natürlich.